Survival-MMO Deadside bekommt gute Reviews auf Steam – Das macht es richtig

Deadside Survival-MMO Spieler

Das Survival-MMO Deadside befindet sich seit dem 14. April im Early Access auf Steam. Mit rund 5000 zeitgleichen Spielern und einer positiven Wertung von 79 % schlägt sich der Titel nicht schlecht. Wir von MeinMMO verraten euch, was Deadside ist und was es richtig macht.

Das ist Deadside: Das vom Entwickler Bad Pixel stammende Survival-MMO Deadside sieht im ersten Moment den bekannten Titel DayZ recht ähnlich. Von der Community werden auch Vergleiche zur Exile Mod von Arma 3 gezogen.

Deadside bezeichnet sich selbst als Hardcore-Multiplayer-Shooter mit einer großen Open World und verschiedenen Möglichkeiten, in dieser zu überleben. In einer Postapokalypse kämpft ihr hier nicht gegen Zombies, sondern gegen andere Menschen und Spieler. Ihr könnt:

  • Missionen erledigen
  • Geld verdienen
  • in Sicherheitszonen handeln
  • eine eigene Basis bauen

Der Titel landete in unserer Liste der 7 Survival-Games, auf die wir uns 2020 freuen können.

Der Deadside Trailer macht die stimmungsvolle Atmosphäre deutlich

Deadside setzt auf starke KI und besondere Missionen

Das sind eure Gegner in Deadside: Im Survival-MMO stellen sich euch von der KI gesteuerte Soldaten entgegen, die einzeln oder in kleinen Gruppen über die Karte patrouillieren. Diese sollte man nicht auf die leichte Schulter nehmen.

Wie im Hardcore-Shooter Escape from Tarkov, können die NPCs hier hervorragend schießen und machen unvorsichtige Spieler schnell platt.

Das ist die Map: Die Spielwelt in Deadsite ist aktuell 50 km² groß und soll bis zum Ende der Early Access auf 225 km² erweitert werden. In der aktiven Region findet ihr viele Wälder, verlassene Dörfer oder Industrie-Anlagen und große weite Wiesen.

Zwei Safezones bieten euch die Möglichkeit, Items zu kaufen oder verkaufen und euch auszuruhen. Denn hier ist kein PvP möglich.

Auf einem Server können derzeit bis zu 50 Spieler zusammenkommen.

Die Map in Deadside soll später noch 4,5x so groß werden

Das sind die Missionen: Das Besondere an Deadside sind die Missionen. Die laufen anders ab, als man es sich vermutlich vorstellt. Auf der Map tauchen regelmäßig Kampfzonen auf, wenn Banditen anfangen zu randalieren. Spieler können sich in diese Gebiete begeben und die Banditen ausschalten.

Klingt in erster Linie wie die Events in Fallout 76, mit einem Unterschied: Ist das Event bzw. die Mission vorbei, geht die Belohnung an den Spieler, der am schnellsten den Loot einsackt.

Das ist der Basenbau: Deadside bietet für einzelne Spieler, aber auch Gruppen eine Basenbau-Funktion. Aus gesammelten Ressourcen können einzelne Teile wie Mauern oder Türme errichtet werden. Zum aktuellen Zeitpunkt sind diese auch unzerstörbar, sollen später aber dank Raid-Funktion auch zum Einsturz gebracht werden können.

Deadside BasebuildingDank Basebuilding zum eigenen, sicheren Unterschlupf

Viele Updates und klare Roadmap

In der Community kommt Deadside gut an. 79% positive Reviews und etwa 5000 Spieler zeitgleich online bei einem Peak von bis zu 9500 Spielern. Das ist für einen frischen Early-Access-Titel nicht schlecht.

Das macht der Entwickler richtig: Der Entwickler Bad Pixel veröffentlicht regelmäßig Patches, Hotfixes und Content-Updates. Sie geben außerdem eine klare Linie mit ihrer Roadmap vor und kommunizieren mit ihrer Community über die Ziele.

So soll nicht nur die Map um das 4,5-fache vergrößert werden, auch weitere Missionen, Waffen und Ausrüstung sowie Fahrzeuge soll Deadside in zukünftigen Updates erhalten. Aber schon jetzt haben die Spieler ihren Spaß mit dem Titel und genug Inhalte zum Erkunden.

Die Early-Access-Phase ist für 12 bis 18 Monate geplant. Spätestens Ende 2021 soll also der Full-Release angepeilt werden.

Das findet die Community gut: Überwiegend Positiv gestimmt sieht die Community großes Potenzial in Deadside. Vor allem Spieler von den großen Survival-Titeln wie Rust sollen sich im Titel wohlfühlen.

  • Steam-User Dr. King Schultz meint: „Dieses Spiel ist wirklich gut. Es ist eine Mischung aus Rust, Escape from Tarkov und DayZ. All diese Spiele zusammen machen es zu einem großartigen Spiel. Die Tatsache, dass das Spiel in einem frühen Stadium ist, zeigt nur, dass das Spiel viel besser werden wird, obwohl es bereits gut ist.“
  • Steam-User Top Ramen ist nicht ganz so begeistert, hat aber dennoch seinen Spaß: „Das Basebuilding ist sehr langweilig und einige der Mechaniken sind nicht die besten, aber das Spiel macht wirklich Spaß, besonders wenn man Freunde zum Spielen hat.“

Escape from Tarkov Gewehr 2Escape from Tarkov war Ende 2019 plötzlich ein Hit auf Twitch und ist noch immer beliebt.

Das findet die Community nicht cool: Aber nicht alle sind begeistert und so gibt es auch Kritik am Spiel, die sich aber vor allem darauf bezieht, dass der Titel anderen Spielen zu ähnlich ist.

  • Steam-User Silence würde das Spiel gerne als gut bewerten, im aktuellen Zustand kann er das aber nicht: „Das Spiel selbst ist im Moment nichts weiter, als eine verwässerte Version von DayZ SA, die ungefähr so gut wie das Original ist. Es ist nicht für Neulinge geeignet (vor allem, weil jeder, der euch sieht, nur auf Sicht schießen wird, wie in DayZ SA) und es hat keine wirkliche Sache, die es von den Massen anderer, ähnlicher Open-World-Survival-Spiele unterscheidet.“

Deadside scheint einen überwiegend guten Start hinzulegen. Wie sich der Titel in den nächsten Monaten entwickelt, bleibt abzuwarten. Wer bis dahin andere Spiele des Genres zocken möchte, kann in unsere Liste der besten Survival-Spiele reinschauen.

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Quelle: Onlinewelten.de